Wer sind Sie und was wollen Sie hier?

pexels-photo-5428836.jpeg

Keine Sorge! Ich schicke Sie nicht wieder weg. Ich freue mich, dass Sie hier sind und meinen Blog lesen. Aber nach drei Jahren möchte ich doch gerne wissen, wer hier so auf meinem Blog hereinschaut. Sie wissen ja schließlich auch, wer ich bin und was ich so denke.

Sie müssen mir auch gar nicht Ihren Namen verraten. Neugieriger bin ich darauf, wie Sie auf meinen Blog aufmerksam geworden sind, was Ihnen gefällt und was Sie sich wünschen.

Sie oder Du?

Lassen Sie uns doch gleich bei dem „Sie“ anfangen! Ich kenne Sie ja nicht persönlich, deshalb habe ich mich entschieden, meine Leser hier zu siezen. Ich finde das respektvoller, als Sie unbekannterweise einfach zu duzen. Ich weiß aber auch, dass die Praxis in Blogs und Social Media vielfach anders aussieht. Deshalb frage ich einfach ganz direkt: Möchten Sie lieber mit „Sie“ oder mit „Du“ angesprochen werden?

Wie haben Sie mich gefunden?

Spannend ist für mich auch, wie Sie auf meinen Blog gekommen sind. Haben sich mich über eine Suchmaschine gefunden? Über Social Media? Über eine Empfehlung irgendwo anders? Was hat Sie dazu bewogen, auf meinem Blog vorbeizuschauen?

Was gefällt Ihnen?

Gefällt Ihnen, was Sie hier lesen? Welche Themen haben es Ihnen besonders angetan? Und welche Formate: Längere Blogartikel? Kurze philosophische Zitate? Kleine Denkimpulse? Die Transkripts zu meinem Podcast „Frisch philosophiert“?

Was mögen Sie an meinen Texten und an meinem Schreibstil?

Was gefällt Ihnen nicht so gut?

Was würden Sie sich anders wünschen?

Vorschläge?

Haben Sie ganz konkrete Wünsche oder Vorschläge? Klasse! Gerne her damit!

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Schreiben Sie Ihre Antworten doch einfach ins Kommentarfeld!

4 Kommentare

  1. Hallo Magnus,

    zur Frage: Du oder Sie?

    per „Sie“ Kommentare schreiben mache ich nur in Großmedien, wo viele Leute kommentieren, die sich mehrheitlich siezen – nicht unter Bloggern. Ich hoffe, das ist ok für Dich.

    In Artikeln spreche ich meine Leser/innen in der Regel GAR NICHT an. Sondern schreibe mein Thema in einer persönlichen Art, quasi ein „Erdenken beim Schreiben“ – dabei denke ich in aller Regel NICHT an die Lesenden.

    Dieses ständige Anreden lernte ich erst im Bereich der Werbung kennen, wo zig Ratgeber mich mit „Sie“ oder „Du“ ansprechen – ich empfinde das meist als Anbiederung und etwas lästig. Wer mich ohne Not in einem Artikel „über etwas“ ständig anspricht, will in der Regel was von mir – ich aber nicht von ihm, ich will nur den Text lesen weil mich das Thema interessiert.

    Auch in meinen Blogs kommt es aber gelegentlich zur Anrede. Dann sage ich z.B. am Ende eines Beitrags Sätze wie: Habt Ihr sowas schon mal erlebt? Habt Ihr vielleicht eine Idee? Was meint Ihr dazu?

    Ich rede die Lesenden also im Plural (des Du) an: Ihr…
    Das klingt weniger kumpelig als „du“ und entspricht meinem Gefühl fürs Publikum, wenn ich schreibe. Denn ich schreibe für mehrere, nicht „an eine/n“!
    Das passt auch deshalb besser, weil bestimmte Personen regelmäßig kommentieren und manchmal auch miteinander ins Gespräch kommen bzw. sich zumindest wahrnehmen, gegenseitig die Blogs besuchen – und wenn ich die alle anspreche, sag ich zu Recht „Ihr“! 🙂

    Das ist nun meine individuelle Erfahrung! In jedem Blog und für jeden Blogger mag sich das anders anfühlen und darstellen. Als Berater hast du Klienten, die du siezt – das färbt vermutlich ab. Angelika Wende (bloggende Therapeutin) umschifft das gut durch Weglassen jeder Anrede: http://angelikawende.blogspot.com

    Gefunden habe ich dich über Trusted Blogs – und zwar einfach weil dieser Artikel hier unter den Neuesten erschien. Habe kurz herum geschaut und den Beitrag zur Blogparade gelesen – du schreibst gut und ansprechend! Der Artikel ist exakt so, wie ich gerne Blogpostings lese. Erst am Ende kommt der Bruch: auf einmal werde ich gesiezt… 🙂

    Was ich hier will? Den Zufallsfund in meine Blogbibliothek „Geistreiche Blogs“ aufnehmen: https://www.claudia-klinger.de/digidiary/blogbibliothek-teil-2/ – um bei Gelegenheit mal wieder reinzulesen!

    1. Hallo Claudia,

      ich freue mich über Deinen umfangreichen Kommentar. Genau sowas habe ich mir gewünscht. 😊
      Ich habe mich damals entschieden, meine Leser direkt anzusprechen, weil ich das sonst beim Philosophieren mit anderen ja auch so mache. Das war quasi der Versuch, wenigstens annähernd eine „Gesprächssituation“ im Blog zu gestalten. Ich versuche auch immer, nicht „über“ etwas zu schreiben, sondern eher meinen Lesern Gedankenimpulse zu liefern. Insofern bleibe ich auf jeden Fall bei der Anrede.

      Die Idee mit dem „Ihr“ gefällt mir sehr gut. Nicht so „kumpelig“ wie „Du“, vor allem da ich die meisten Leser ja nicht kenne, aber nicht so unpersönlich wie „Sie“. Das übernehme ich also sehr gern, Claudia.

      Schön auch zu lesen, dass Du mich über Trusted Blogs gefunden hats. Ich habe mich dort vor drei jahren registriert und hatte danach das Gefühl, dass das nicht wirklich Leser gebracht hat. Du belehrst mich da eines Besseren.

      Ganz lieben Dank auch für dein Lob zu meinem Schreibstil.

      Jetzt muss ich aber erstmal in Deine Blogbibliothek schauen.

  2. Hi Magnus,
    an der Anrede merkst Du schon, dass ich das „Du“ beim kommentieren bevorzuge. Das liegt nicht daran, dass ich dich nicht respektiere – aber da wir beide Bloggerkollegen sind, sind wir da beide auf Augenhöhe – trotz meines fehlenden akademischen Grades.
    Dazu kommt, dass Kommentatoren (glaube ich wenigstens) sich selbst nicht gerne in eine niedere Position bringen, da das Siezen die Position des anderen anhebt – ähnlich wie das klassische Verhältnis zwischen Vorgesetztem und Untergebenem.
    Und gefunden haben „wir“ uns gegenseitig bei Meikes Blogparade – wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.
    Leider ist deine „Schlagzahl“ beim bloggen eher niedrig, da du mehr Wert auf den Podcast legst. Ist aber in Ordnung – ich merke aber bei mir, dass die Besucherfrequenz stark mit der Veröffentlichungsfrequenz von Beiträgen zusammen hängt.
    Was ich mir mehr wünsche? Die Anwendung von Philosophie im Alltag fände ich interessant – bei ganz normalen Gelegenheiten oder Problemen. Kommt man mit Philosophischer Herangehensweise zu anderen Lösungen?
    Das war’s so weit von mir.. 😉
    CU
    Peter

    1. Hi Peter,

      ich freue mich über Deinen Kommentar. Fühlst Du Dich vom „Sie“ in meinen Blogartikeln eher abgeschreckt oder ist es für Dich okay, auch wenn Du selbst das „Du“ vorziehst?

      Meikes Blogparade scheint wirklich noch einmal eine ganze Menge Leser auf mich aufmerksam gemacht zu haben, die sonst vielleicht nicht unbedingt auf meinem Blog gelandet wären. Mich selbst hat sie ja auch auf eine Menge anderer Blogs aufmerksam gemacht.

      Die letzten Monate mit Distanz-, Weschsel- uns was weiß ich nicht noch alles für Unterrichtsformen in meinem „Brotberuf“ und zuhause mit meinen Kindern haben den Blog tatsächlich etwas in den Hintergrund rücken lassen. Blog und Podcast „nebenbei“ regelmäßig auszubauen, war da einfach nicht drin.

      Jetzt soll es wieder verstärkt losgehen. Aber ich möchte das nicht „blind“ tun und suche deshalb den Kontakt zu meinen Lesern.

      Deine Anregungen für Themen nehme ich natürlich auf. Noch mehr „Alltagsbezug“ ist ganz in meinem Sinne.

      Ciao
      Magnus

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.